background-image




- Trichterspritzpistole -
Nr.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Bezeichnung

Trichter
9-Loch-Düsenscheibe
Rändelm
O-Ring
O-Ring
Materialdüse
Schraube M5x14
Schraube M5x14
Abzugbügel lang
Druckfeder
Schraube M6x15
O-Ring
Hauptführung
Pistolenkörper rechts
Nr.

15
16
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
Bezeichnung

Pistolenkörper links
Kugelhahn
Stecknippel
Flügelmutter M6
Schraube
Befestigungsschelle
Schraube M5x25
Luftrohrführung
Membrane
Kupferring
Luftdüse
Luftrohr
Schraube M5x12
Griffverschluß
Beschreibung


1. Wechsel der Düsenöffnung

Für eine gute Materialstruktur sollten Sie mindestens den doppelten Durchmesser wählen, den die größte Mörtelkörnung hat.

Lösen Sie hierzu die beiden Rändelmuttern (3). Bei gezogenem Abzugsbügel (9) läßt sich die Düsenscheibe (2) mit den Bohrungsdurch-messern 4-13 mm leicht in die gewünschte Stellung drehen.

Achten Sie darauf, daß der Dichtring (5) hinter der Düsenscheibe sauber anliegt und bei Reinigungsarbeiten nicht verlorengeht. Durch Lösen des Abzugsbügels (9) wird die Düse zur Bohrung zentriert. Nach der oberen kann die untere Rändelmutter (3) wieder angezogen werden.

2. Einstellung der Luftmenge

Der Luftbedarf der Pistole liegt bei ca. 220l/min. Ein Arbeitsdruck von 2-3 bar genügt in der Regel für alle Spritzarbeiten.

Die Luftmenge können Sie mit dem Hochdruckhahn (15) an der Pistole leicht verstellen. Je mehr Luft Sie eingestellt haben, um so feiner wird Ihre Spritzstruktur. Wenn Sie mit zu viel Luft arbeiten, können die Sandkörner (bei Putzen) vom Bindemittel entkleidet werden und von der Wand zurückprallen. Dies führt zu Materialverlust und zu Verschmutzungen.

3. Konsistenz der Materialmischung

Eine wichtige Voraussetzung für zuverlässiges Arbeiten ist die Verwendung von gleichmäßig gemischtem und von groben Verunreinigungen freiem Material. Es ist erforderlich, den Mörtel so dick zu halten, daß er in der Trichterpistole gerade noch nachrutscht. Die Mörteltröpfchen bleiben dann an der Verputzfläche gut stehen und bilden eine schöne Struktur. Bei der Baumwolle ist darauf zu achten, daß die Masse gut breiig ist. Als gutes Maß ist das Schräghalten einer Kunststoffglättekelle (ca. 45°) anzusehen. Auf Dieser muß das Material langsam zu rutschen beginnen.

Es ist jedoch meist falsch, den Mörtel oder die Baumwolle dünner anzurühren, wenn eine feinere Struktur gewünscht wird. In diesem Fall ist es besser, eine kleinere Düse oder eine höhere Luftmenge einzustellen. Für die Baumwolle sollten Sie die hervorstehende, konisch zulaufende Düse der 9-Loch-Düsenscheibe (2) verwenden.




4. Einstellung der Materialzufuhr

An der Seite des Pistolengriffes ist eine Flügelschraube (17) angebracht, womit Sie die Menge des kontinuierlich benötigten Materials einstellen und arretieren können. Beachten Sie bitte die Faustregel, daß der Abstand zwischen Luftdüse (24) und Materialführungsdüse (6) etwas größer als die gewählte Düsenbohrung sein muß. Diesen Abstand kann man bei abgeschraubter Düsenscheibe (2) überprüfen.

In kurzer Zeit werden Sie festgestellt haben, wieviel Material und welche Einstellung der Trichterpistole für Ihre Arbeit richtig ist.

5. Reinigung des Gerätes:

Die Trichterspritzpistole ist nach jeder Benutzung gründlich mit Wasser auszuwaschen, die Düsenöffnung ist durchzublasen und die Pistole sollte äußerlich gesäubert werden. Diese Pflege und Sauberhaltung macht sich durch eine zuverlässige Arbeitsweise bezahlt.




- Trichterspritzpistole -
Für Baumwolle und Putze
Download Beschreibung als
PDF-Dokument